Neue Farbe, neue Technik

Einfach helfen

Umbau im Rosenak-Haus

Neue Klingelanlage im Rosenak-HausNeue Klingelanlage im Rosenak-Haus

Maurer und Elektriker, Maler und Möbelpacker - es ist viel los im Rosenak-Haus! Durch den Auszug der Kinder-Kleiderei, die im Juni gegenüber der Kirche St. Johann neue Räumlichkeiten bezogen hat, wurde es möglich, die SkF-Geschäftsstelle in der Kolpingstraße 7 (das Rosenak-Haus) zu renovieren und umzubauen sowie weitere Büroräume einzurichten. Die Klient*innen der Schwangerschaftsberatung, der Kurenberatung und der Migrationsberatung brauchen ab sofort nur noch eine Treppe zu steigen, wenn sie einen Beratungstermin haben, denn die Mitarbeite*innen dieser Dienste sind aus der zweiten in die erste Etage umgezogen.
Neu hinzu kommt das Angebot der Allgemeinen Sozialberatung durch Cornelius Peters, der zusätzlich die Aufgabe des Hauskoordinators übernimmt. Die unmittelbare räumliche Nähe dieser vier Beratungsangebote ist zum Vorteil der Klient*innen, denn oftmals stellt sich bei einer Beratung ein weiterer Bedarf heraus und es kann gleich ein Termin im Nachbarbüro abgesprochen werden. Auch für die die Mitarbeiter*innen ist der Umzug ein Gewinn: "Hier bin ich viel mehr mittendrin", sagt Claudia Kronsbein, "oben fühlte ich mich manchmal sehr abgeschnitten".

Wenn die obere Etage dann hergerichtet ist, beziehen die Kolleg*innen der Ambulanten Hilfen zur Erziehung diese Büros. Sie arbeiten überwiegend einzeln in den von ihnen betreuten Familien, benötigen aber dennoch einen Bürostandort. Die vier Büros werden von insgesamt elf Mitarbeiter*innen genutzt werden. Eine kleine Teeküche sowie eine Personalecke werden eingerichtet, um die arbeitsrechtlich vorgesehen Pausen und Begegnung mit kurzem fachlichen Austausch zu ermöglichen.

Der Konferenzraum, der auch gern von externen Gruppen genutzt wird, und das Treppenhaus erhalten bei dieser Gelegenheit einen frischen Anstrich. Und, ganz wichtig: EDV- und Telefonanlage sind auf einen modernen technischen Stand gebracht, so dass durch veraltete Technik bedingte Störungen im Arbeitsalltag nicht mehr zu erwarten sind.

Damit Klient*innen auch außerhalb der Zeiten von 9:00 bis 12:00 Uhr, an denen der Empfang besetzt ist, zu Beratungsgesprächen kommen können, wurde die Klingelanlage mit einer Videokamera ausgerüstet. Nun können die Berater*innen diejenigen, mit denen sie einen Termin vereinbart haben, auf einem kleinen Bildschirm auf dem Schreibtisch erkennen und hereinlassen.

Die Handwerksarbeiten verlaufen nach einem wohl durchdachten Plan und die Beratungsdienste mussten ihre Tätigkeit nur für den Umzugstag unterbrechen. Saskia Hellbusch vom Architekturbüro Tilgner & Grotz hat alles bestens organisiert.