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Stand: 04.07.2016

Pressemitteilung

Sammlung für erschöpfte und kranke Mütter

Bis zum 18 . Mai 2014 werden Schülerinnen und Schüler aus Bremen unterwegs sein, um für erschöpfte und kranke Mütter zu sammeln. Beteiligt sind das Alte Gymnasium, die St. Johannis-Schule, das Horner Gymnasium und die Gerhard-Rohlfs-Oberschule. In neun Bremer Museen stehen Spendenboxen des Müttergenesungswerkes, darunter in der Kunsthalle, im Überseemuseum und im Hafenmuseum. In Bremen-Nord sammeln Karin Grote und Jane Johannsen seit 35 Jahren als Privatpersonen für das Müttergenesungswerk und auch in allen katholischen Kirchengemeinden geht es in diesen Wochen um die finanzielle Unterstützung von Familien, die eine Kur benötigen.

Hilfe gibt es zudem von prominenter Seite: Birgit Rüst , Ehefrau von Bürgermeister Jens Böhrnsen, ruft als Schirmherrin des Bremer Müttergenesungswerkes zu Spenden auf. Werder Bremen belohnt besonders fleißige Sammler unter den Schülern mit Freikarten zu einem Heimspiel im Weser-Stadion.

Im vergangenen Jahr half das Müttergenesungswerk 37 Müttern und 77 Kindern aus Bremen mit einem Zuschuss. Denn laut einer gesetzlichen Regel liegt der Eigenanteil für eine Kur bei 10 Euro pro Tag. Außerdem müssen Fahrtkosten und weitere Anschaffungen, wie Koffer oder Regenkleidung selbst getragen werden. Nach einer Erhebung des Müttergenesungswerkes liegt das Haushaltsnettoeinkommen von zwei Dritteln der Kurteilnehmerinnen im niedrigen und unteren Bereich. 2013 wurden in Bremen insgesamt 19.270 Euro an Mütter und Kinder ausgezahlt.

Die Zahl der von den Kassen bewilligten Kuren stieg 2013 aufgrund neuer Richtlinien deutlich an, in Bremen um 50 Prozent. „Wir freuen uns, dass mehr Mütter, Kinder und Familien diese für sie so wichtige Stärkung erfahren“, so Kurberaterin Claudia Kronsbein. „Wir müssen uns allerdings bewusst machen: Mit der steigenden Zahl von Kurteilnehmern wächst auch der Bedarf an Zuschüssen für die Nebenkosten. Außerdem steigt der Bedarf an Kur-Einrichtungen.“

83 Prozent der Frauen in Kur-Einrichtungen befinden sich in der aktiven Erziehungsphase und sind zwischen 26 und 45 Jahre alt. Die Kinder gehen meist schon in die Schule. Die Frauen leiden vor allem unter ständigem Zeitdruck. Ein wesentlicher Grund ist die Doppelbelastung von Beruf und Familie. Jede fünfte Mutter befindet sich in einer „Sandwich-Position“ und stemmt neben Beruf und Kinder-Erziehung zusätzlich die Betreuung oder Pflege von Eltern oder anderen Angehörigen.

Der Ortsausschuss Bremen des Müttergenesungswerkes ist angesiedelt bei der Kurenberatungsstelle des Sozialdienstes katholischer Frauen. Dies ist die einzige Stelle in Bremen, die Mittel des Müttergenesungswerkes vergeben kann. Die SkF-Kurenberatung in Bremen berät Frauen und Männer in allen Fragen, die eine Kur betreffen. Sie hilft bei Antragstellung und Auswahl einer geeigneten Klinik. Sie informiert zudem über Hilfsangebote vor Ort und organisiert Nachsorge-Wochenenden, um den Kurerfolg nachhaltig zu sichern.

Spenden für erschöpfte und kranke Mütter:

MGW, Ortsausschuss Bremen

IBAN: DE32 2905 0101 0001 1959 57

BIC: SBREDE22XXX

Sparkasse Bremen